mein Sohn

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Dies ist mein kleiner Sohn Joe, er ist 8 Jahre alt.

Er ist mein ganzer Stolz und ich möchte ihn nicht mehr missen.

Wärend der Schwangerschaft haben wir uns immer wieder vorgestellt, wie Joe sein soll (immer die gleichen Eigenschaften), und so ist er auch geworden:

das Aussehen vom Papa

die Intelligenz von Mama

eigener Wille

frech wie ein Junge

dennoch lieb und verschmust.

Allerdings interessiert ihn was Mama sagt soviel, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.   ;-)

 

Joe ist ein ganz verschmuster kleiner Kater.

Er spielt gerne mit Lego und Playmobil und sammelt Yu-Gi-Oh-Karten.

 

Im Sommer 2005 zog mein Sohn zu seinem Vater.

Warum? Kann ich euch sagen.

Mein Mann ist seit 2004 arbeitslos und über 48 Jahre alt. Er bekommt keinen Job mehr.

Meine beiden Männer verstehen sich auch super, und da liegt die Lösung doch nahe, dass Joe zu ihm geht und ich mich um Arbeit kümmere, damit die beiden auch vernünftig versorgt sind.

Ich könnte halt nicht vollzeit arbeiten gehen, wenn Joe in die Schule geht.

Ja ich höre eure Kommentare: wie kann eine Mutter ihr Kind weg geben? schick doch deinen Mann arbeiten und verlange Unterhalt.

Ne Leute so einfach is das nicht. Mir fällt es auch nicht leicht meinen Sohn dann nur noch die Wochenenden zu sehen. Aber hier geht es um das Wohl des Kindes und nicht um meinen Egoismus.

Mein Mann hat die Zeit und die Geduld sich um Joe zu kümmern, egal wann die Schule anfängt oder aufhört. 

Ich hätte die Zeit nicht, da ich arbeiten gehen muß. Die Kinder haben in den unteren Klassen nicht so regelmäßige Unterrichtszeiten, wie ich aber Arbeitszeiten hätte. Und mein Sohn wird kein Schlüsselkind.

Es ist eine Vernunftsentscheidung.

 

So ging mein Sohn noch ein Jahr länger in den Kindergarten, obwohl er durchaus schon in die Schule hätte gehen können. Aber durch unsere Trennung, durch das Umziehen zu Papa, in eine "neue" Stadt, neue Freunde finden, wollten wir Joe nicht überfordern.

So lernte er neue Freunde kennen und gewöhnte sich recht schnell an die neue Situation.

 

Im Sommer 2006 gegann für ihn dann der "Ernst des Lebens" er wurde eingeschult. Er hat es sehr gut getroffen, seine Lehrerin ist eine sehr liebe, freundliche Frau und sein Freund aus dem letzten Kindergartenjahr ist mit in seiner Klasse.

Mittlerweile geht er in die 2. Klasse und hat 2 dicke Freunde, Niclas und Timon, für die beiden tut er alles.

In der Schule ist er (noch?) ein recht guter Schüler und ich bin sehr stolz auf ihn.

Leider geht er mit seinen 8 Jahren schon seine eigenen Wege, so dass ich ihn nur noch selten zum schmusen und verhätscheln habe.

Seine lieblings Freizeitbeschäftigungen sind seine Freunde, Fernsehen, Lego und Computerspiele.

 

 

 

Ich danke meinem Sohn, dass er mir zeigt, was Liebe ist. Er lehrt mich Geduld, Nachsicht und Verständnis. Durch ihn hab ich meine Verhaltensweisen geändert und meine Erziehung fast überwunden.

Ich erziehe ihn in Liebe und mit viel Wärme und Zuneigung. Diese Liebe bekomme ich von ihm hundertfach zurück.

Joe hat mir 2004 auch meinen schönsten Jahreswechsel in meinem Leben beschehrt. Nach dem Anstoßen aufs neue Jahr schauten wir uns das Feuerwerk an und ich habe ihm erklärt, warum wir Silvester feiern, dass das alte Jahr vorbei ist und das neue beginnt. Dann schaute er mich an und sagte zu mir: Mama, ich wünsche dir ein ganz schönes neues Jahr. Und ich spürte es kam tief aus seiner Seele dieser Wunsch. Mir traten die Tränen in die Augen und ich merkte, es war keine leere Floskel wie sonst so üblich.

 

Danke mein Sohn für deine Liebe und Wärme.

 

 

 

 

 

 

 

 



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